Der Elternverein der Hauptschule Pischelsdorf informierte am 18.10.2011 über:   


    "Chancen und Risiken im Internet und Handyalltag"    


Vortragender: Strassegger Klaus, Dipl. Sozial- und Berufspädagoge, Video- und Fernsehtechniker

Eine Menge guter, aber auch vielfältige schlechte Erfahrungen machen Kinder und Jugendliche im Internet. Eine Vielzahl der Eltern sind über die Gefahren des Internets denkbar unzureichend informiert, aber auch wenn unser Informationsstand gut ist, hinken wir den schnellen Entwicklungen, die im Internet geschehen, ständig hinterher. Eine Schutzmaßnahme, die eine Zeit lang ausreichend war, wird in kürzester Zeit null und nichtig, man nehme nur die Entwicklung des Internetzugangs per Handy - die Jugendschutzinstallierungen, die am PC einmal ein gutes Mittel waren, sind dadurch nicht mehr möglich. Bei Jugendlichen ist Internet am Handy derzeit aber total angesagt. Und die Kinder, deren Eltern es schaffen, das Leben mit dem Internet zuhause so zu gestalten, dass die Kids nicht auf Abwege gelangen können, haben bei Freunden sehr oft die Möglichkeit eines unbegrenzten Zutritts. Dabei können Eltern die Nutzung der vielen Möglichkeiten auch schlecht ganz unterbinden, man würde sofort in die Rolle des "ewigen Vermiesers" und "ständigen Schwarzsehers" rutschen. Die Realität der Kinder ist, dass sie bei weitem überwiegend positive Erfahrungen machen und auch viel Spaß, aber auch andere Vorteile, z.Bsp. schulische, durch die Nutzung haben. Diese entdecken sie rasch und genießen auch, in mancher Hinsicht den Eltern überlegen zu sein. Ebenso Realität ist es, dass Erwachsene im Internet versuchen, um jeden Preis Geld zu machen und wer lässt sich leichter verleiten als unerfahrene Kinder und Jugendliche?
Also was tun? Was können wir unseren Kindern zutrauen, wo müssen wir sie einschränken? Was sollen und können wir möglichst vollständig unterbinden? Jede neue Entwicklung erfordert eine laufende Auseinandersetzung der Eltern, sobald es die Kinder betrifft. In diesem Vortrag war ein Einstieg, sowie ein "Update" in die Thematik der Gefahren des Internets möglich. Herr Strassegger informierte anschaulich und sehr konkret über Fallen und Tricks der Betreiber, sowie Möglichkeiten der Eltern, die Kinder zu begleiten.
Die rasende Entwicklung des Internets wird noch einige Opfer fordern. Es bleibt unsere Verantwortung als Erziehungsberechtigte, als Berater, als Pädagogen, als Politiker, unsere Kinder so gut wie möglich zu unterstützen und zu begleiten, das wird eine intensive Auseinandersetzung mit den nicht mehr so neuen Medien in den nächsten Jahren notwendig machen.
Folgende Links bieten hilfreiche Informationen für Eltern und Pädagogen:

www.saferinternet.at www.ombudsmann.at
www.stopline.at www.strassegger.wordpress.com







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